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Speckbulle15 Okt. 2026 11:16
Hey Bent .
Ich messe später mal nach und mache ein Foto vom Gummiprofil damit du weißt wie es aussieht.
Gruß
Mario
Bent15 Okt. 2026 09:30
Guten Morgen Mario,ich muss auch noch die Übergänge zwischen den Seitenwänden und dem Dach abdichten. Deshalb würde ich gerne die Leiste kaufen, die du hast.Viele Grüße
Bent
Speckbulle15 Okt. 2026 07:29
Hallo Zusammen !
Das gleiche Problem hatte ich auch !
Wasser ist jahrelang über die Leiste unbemerkt eingedrungen und hat die ganze hintere linke Seite incl. dem Boden im Stauraum unter dem Bett. Aber alles wieder dicht und trocken .
Sollte jemand noch Unterlegdichtung für die Leiste brauchen!? Ich habe da noch einige Meter davon übrig da ich damals " etwas zuviel " ( mit dem Gedanken besser haben als brauchen) gekauft habe .
Gruß Mario
Daniel Hobby13 Okt. 2026 11:58
Hallo Carla,
Danke für Dein Lob, aber ob das alles richtig ist, was ich mache, bezweifle ich selbst öfters.
Zu Deiner Frage: Sikaflex ist ja nur ein Oberbegriff für verschiedene Kleb- und Dichtstoffe. Der Klebstoff (z.B Sikaflex 554) ist ein Klebstoff auf Polymerbasis und u.a. für das Verkleben von Teilen im Caravanbereich geeignet.
Deckaseal 8936 ist ein abtupfbarer Dichtstoff auf Butylbasis. Butyl hat meines Wissens die Eigenschaft, dass es nicht (oder nur sehr langsam) aushärtet und somit über Jahre Bewegungen von Karosserie, Fenstern, Leisten,… besser verkraftet als ein Polymerklebstoff, der die Eigenschaft einer dauerhaften festen aber dennoch begrenzt elastischen Klebeverbindung besitzt. Butyl-Verbindungen lassen sich nach Jahren noch relativ gut trennen. Polymer-Verbindungen müssen mechanisch getrennt werden.
Da ich die Leiste evtl. später nochmals demontieren muss, habe ich mich für Buthylband entschieden, da es einerseits an der Leiste haftet und andererseits die Fuge Seitenwand-Dach zusätzlich abdichtet. Der Vorteil Butylband gegenüber Butyl aus der sprtitzbaren Kartusche liegt für mich darin, dass die Auftragsdicke gleichmäßig ist.
Bezüglich der Schrauben: Ich versuche bei Reparaturen möglichst alte und schadhafte Teile/Bereiche komplett zu entfernen. Ob das immer notwendig ist, weiß ich nicht - aber Schaden kann es nicht. Da ich Edelstahlschrauben verwendet habe und nicht wollte, dass diese anfangen zu rosten, habe ich die Schraubenreste entfernt.In der Hoffnung, dass die neuen Schrauben die zwei gefalzten Leisten zusammenziehen (siehe der von Wilfried gezeichnete
Aufbau vom Hobby
) wollte ich die alten Schrauben entfernen und probiert nur so tief wie nötig zu bohren.
Gruß Daniel
Frau Müller12 Okt. 2026 23:20
Hallo Daniel,
deine Erfahrung ist für uns immer goldwert und ich weiß, dass du bei deinen Arbeiten immer sehr gewissenhaft bist.
Daher muss ich jetzt mal fragen....
Wir haben alle Friesleisten demontiert, das GFK Dach an den "losen" Stellen mit Sikaflex festgeklebt und mit Dekasiel neu abgedichtet.
Wo ist der Unterschied zwischen dem Buthylunterlegband und Dekasiel?
Die alten (abgerissenen) Schrauben haben wir nicht mit einem Hohlbohrer entfernt, sondern daneben eine neue Schraube reingedreht.
Haben wir da evtl. einen "groben Fehler" gemacht?
Daniel Hobby12 Okt. 2026 21:14
Hallo Irmgard und Hans,
zunächst ein herzliches Dankeschön für den Bericht mit den hilfreichen Tipps zur Abdichtung der Abdeckleiste.
An unserem Hobby war es im Frühjahr am Türrahmen feucht geworden. Zunächst hatte ich die Befürchtung, dass ich das Fenster der Küche nicht richtig abgedichtet hatte. Deshalb wurde der Rahmen oben vorsichtshalber mit Dichtband abgeklebt.
In Elsfleth hatte Wilfried dankenswerterweise sein Messgerät mitgebracht und so konnte schnell festgestellt werden, dass die Feuchtigkeit beim Türrahmen am höchsten war. Da ich die Friesleiste sowieso mit neuen Gummiunterlage versehen wollte, habe ich mich zunächst daran gemacht. Nachdem die Friesleiste abgeschraubt war (immerhin ließen sich vier Schrauben rausdrehen), war die Undichtigkeit schnell gefunden. Im Bereich zwischen Regenschutz der Tür, dem Übergang zur Friesleiste und dem Türrahmen war die Abdichtung hinüber.
Da die Dichtungen sonst gut anliegen, habe ich auf den Ausbau vom Türrahmen verzichtet und nur diesen Bereich mit Sikaflex abgedichtet. Für das Ausbohren der Schraubenreste von der Friesleiste habe ich aus einem vorhandenen Alurohr (6mm außen, 4mm innen) einen Bohrer selbst hergestellt. (Eigentlich wollte ich den Bohrer aus einem dünnen Stahlrohr herstellen, hatte ich aber nicht da.) Einfach mit einer kleinen Dreikantfeile Spitzen an das Alurohr gefeilt und schon hat man einen kleinen Hohlbohrer. Die Standzeit des Bohrers ist zwar nicht so hoch, aber er lässt sich schnell nachschärfen. Der Vorteil von dem dünnen Hohlbohrer ist, dass fast alle Schraubenreste sich so entfernen ließen. Lässt man den Bohrer linksrum laufen, wirkt er wie ein Schraubenausdreher.
Ein Schraubenrest, der mit dem Bohrer nicht raus wollte, konnte mit OP-Zange (wie von Hans empfohlen) entfernt werden. In die gebohrten Löcher wurden 6mm Holzdübel eingeleimt.
Nach sorgfältiger Reinigung vom Dachübergang und Friesleiste wurde diese mit neuen Schrauben, neuen Dichtungen und Buthylunterlegband wieder montiert. An die Gewinde der Edelstahlschrauben kam ebenfalls Dekaseal. Bei der abschließenden Montage des Einlegegummis darauf achten, dass dies eher gestaucht montiert wird.
Die letzten Monate haben gezeigt, dass keine Feuchtigkeit mehr am Türrahmen eingedrungen ist.
Gruß Daniel
alter_hollaender26 Aug. 2022 16:08
Hallo Zusammen,
am hinteren Seitenfenster kam etwas Wasser durch. Also letzte Woche Fenster ausgebaut, aber festgestellt, dass da kein Wasser eingedrungen war. Nach genaue Beobachtung konnte ich sehen, dass das Wasser zwischen Styropor und Alu-Blech herunter gelaufen ist.
Habe dann die Abdeckleiste abgebaut und jede menge Schmodder unter de Leiste gefunden, dadurch blieb Wasser in der Leiste stehen. Im laufe der zeit hat das Wasser dann die Schrauben "zerstört". Da wo kein Gewinde mehr war konnte das Wasser dann ins Innere gelangen. Habe jetzt alles gereinigt, die verrotteten Schrauben mit einer "Hohlbohrer" freigelegt und entfernt. Die Löcher (13mm) habe ich dann mit Rundhölzer und Epoxi wieder zu gemacht. Ich hätte auch neue Schrauben neben die kaputten einschrauben können, aber die alte Löcher hätte ich sowieso zu machen müssen. Leiste wieder montiert und alles ist trocken . Das Thema Verbindung Dach / Seitenwand wurde schon mal beschrieben, suche mal nach "Hohlbohrer". Hier habe ich mal ein paar Bilder dazu.