Antwort: faltbares Solarmodul

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Themenhistorie von: faltbares Solarmodul

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Hallo zusammen,
nach längerer Recherche haben wir uns zum Kauf einer Solartasche entschieden. 

Die Wahl fiel auf die 180W Solartasche von Offgridtec mit dem Victron MPPT 75/15 Solarregler. Bestellung und Lieferung ging problemlos und schnell. Die Ware war gut verpackt.
Bei der Entscheidung haben wir auf Größe, Gewicht, Leistung und Erfahrungsberichte geachtet.

Größe: Das ausgeklappte Solarmodul sollte auf alle Fälle im Heckbereich vor das Fenster passen. Wir parken oftmals mit dem Hobby so, dass wir die Morgensonne auf der Markisenseite  haben. Zusammengeklappt sollte die Solartasche unter das hochklappbare Heckbett passen. 

Gewicht: Mit ca. 5,5kg ist die Solartasche auch alleine gut händelbar. Unter dem Heckbett wird sie mit entsprechenden Haltern am Lattenrost befestigt werden. Der für den Hub verantwortliche Gasdruckdämpfer wird mit den zusätzlichen Kilogramm zurechtkommen.

Leistung: Dass die angegebenen 180W nur bei wolkenlosen Himmel und perfekt ausgerichteten Modulen erreichbar sein würden, war uns vor dem Kauf schon klar. Deswegen haben wir uns nicht für die kleinere und leichtere 135W Solartasche entschieden.

Dieses Wochenende wurde erstmal probeweise die Anlage angeschlossen. 
Mit einer Aluminiumstange lässt sich das ausgeklappte Solarmodul z.B. an den Haltern des ursprünglichen Fahrradträgers befestigen. Das Modul könnte aber auch jederzeit an einem anderen Standort rund um den Hobby aufgestellt werden. Das 6m lange Anschlusskabel reicht dafür aus.
Der Solarregler soll fest beim original Ladegerät montiert werden.
Die Anderson-Steckverbindung wird spritzwassergeschützt unter dem Fahrzeugboden montiert.
Mit Unterstützung eines Lastrelais und entsprechender Absicherung soll die Solarregelung am BCC ein- und ausschaltbar gemacht werden. Einen passenden Schalter im Hobby-600 -Stil hatte ich schon beim BCC eingebaut, als das Batterie-Protect-Modul verbaut wurde. 

Fazit des ersten, sonnig-bewölkten aber auch regnerischen Wochenendes:

Die Anlage war am Heckfenster montiert und wurde nicht unplatziert. Sie lieferte mehr Strom als wir verbrauchten. Als Verbraucher zählen zur Zeit bei uns die Innenbeleuchtung; die Frischwasserpumpe; die dauerhaft laufenden drehzahlgesteuerten Lüfter vom Kühlschrank; 12V USB Ladesteckdosen zum Laden von Handy, Laptop und Lampen.  Einen Wechselrichter, TV, Ventilatoren,… haben wir momentan nicht. 
An diesem Wochenende lag der Spitzenwert bei 115W und der Ertrag von zwei Tagen bei 370Wh. Selbst bei schattigem Wetter und keiner direkten Sonneneinstrahlung liefert das Modul 13W, was für die Ladeerhaltung ausreichend ist. 

Weitere Bilder vom Einbau der Komponenten folgen.

Die Autarkie ist nun wesentlich größer. Wir sind gespannt, wie sich die Solartasche bewährt. 

Gruß Daniel 

Hi Daniel,

wir haben seit drei Jahren ein Faltmodul und waren begeistert. Es hatte 190 Watt und hat uns gute Dienste geleistet. Im letzten Urlaub hat der Wind das Modul mehrmals umgeweht und dabei hat es wohl in der Tasche einen Kabelbruch gegeben. Jetzt werden wir auf jedenfall ein neues Modul besorgen. Man kann das Modul immer schön zur Sonne ausrichten, im Heckfenster oder hinter der Windschutzscheibe aufstellen. Aber wir haben meist das Kabel duch ein Fenster gezogen und das Fenster fast geschlossen. Auch eine Kabelverlängerung haben wir uns besorgt, so kann das Womo im Schatten stehen und das Modul in der Sonne. Auch wir wollen keine Veränderung auf dem Dach.

Bis denne

Tim

Hallo Daniel,
Du hast bestimmt Deine Gründe keine fest installierte Solaranlage auf das Dach zu bauen. Da ich andersrum kein Freund von "fliegenden" Anlage bin, kann ich Dir da nicht helfen. Nur soviel: Googel mal nach "Solartasche". Es ist nicht unüblich, sich solche Anlagen zu installieren. Jeder wie er es mag.

Hallo zusammen,
 mittlerweile haben wir schon einige Touren mit unserem Hobby unternommen, der ja noch mit der original Ladetechnik ausgestattet ist, die auch gut funktioniert. Zwei bis drei Tage haben wir schon öfters ohne Landstrom gestanden. Dabei ist die Batterie nie unter 12 Volt gefallen. Sind wir mit Landstrom verbunden, wird die Aufbaubatterie (Blei-Säure 95 Ah) nur alle zwei/drei Tage nachgeladen. Nun überlegen wir ein faltbares Solarmodul anzuschaffen, um damit die Aufbaubatterie zu laden, wenn wir mal länger autark stehen wollen.  
Auch wenn es für manche nicht nachvollziehbar sein wird: Wir wollen keine fest installierte Solaranlage. Einerseits, weil das Dach so bleiben soll, wie es ist und andererseits soll die vorhandene  Bordelektrik weiterhin, bis auf den verbauten Batterie Protector, unangetastet bleiben.
Hat jemand Erfahrung mit faltbaren Solarmodulen und welche sind zur Zeit empfehlenswert?
Über Tipps und Anregungen würde ich mich sehr freuen.
Gruß Daniel 

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